H O M E     ·     B I O G R A P H I E     ·     M U S I K     ·     T E R M I N E     ·     M E D I A     ·     K O N T A K T
 

 

 

 

R E P E R T O I R E

R A R I T Ä T E N

geFLÜGELte WORTe


Der Name ist Programm: Ein Flügel mit zwei Pianisten, die mit ihren zwanzig Fingern praktisch ein komplettes Orchester ersetzen und ein Theaterschauspieler, der in alle Rollen schlüpft – ein merkwürdiges Ensemble mit dem Anspruch, Text und Musik zu vereinen.

Angesprochen werden junge und jung gebliebene Freunde des Theaters, der Literatur und Musik. Für Herz und Ohr, Auge und Gemüt – alle Produktionen bieten eine liebevoll arrangierte Bandbreite an melodramatischen Möglichkeiten. Der Zuhörer erlebt also gleichzeitig ein Konzert, einen Theaterabend, ein Kabarettprogramm und eine Lesung ohne sich je auf eine Gattung festlegen zu müssen. Die Faszination ist die Mischung. Das ausgesprochen Abwechslungsreiche, oftmals auch Unerwartete macht die Faszination von „geFLÜGELte WORTe“ aus. Als Experten in ihren Repertoirs sind die ausgebildeten Konzertpianisten Ljiljana Borota und Christian Knebel sowie Schauspieler Markus Löchner geradezu prädestiniert exotische Stimmungen zu erzeugen, mit geballter Ausdruckskraft aufzutreten und die Handlungen mit Witz und Spannungsreichtum in kurzweilige Ereignisse zu verwandeln.

Das Ensemble wurde 2006 in Pforzheim gegründet und kam mit Shakespeares Sommernachtstraum mit der kompletten Bühnenmusik Felix Mendelssohn Bartholdys in der Originalversion für Klavier zu vier Händen heraus. Die berühmten Ohrwürmer wie Ouvertüre, Scherzo, Intermezzo und natürlich der legendäre Hochzeitsmarsch werden von Borota & Knebel brillant interpretiert. Markus Löchner serviert nicht nur alle Rollen mit Zuhilfenahme von Stabpuppen und diverser Verkleidungen, sondern hat auch einen modernen Erzähler in das Stück eingebaut, der mit Verve die Handlung treibt.
Als zweites Programm wählte das Ensemble den „Kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint-Exupéry. Hier kommt der rührende Originaltext aus der Sicht des Piloten zu Gehör. Die Musik dazu ist im Stile der Zeit und auch improvisiert. Raffinierte Klangeffekte geben der Erzählung das Flair von etwas Überirdischem.

Das dritte Programm ist ausschließlich den Lachmuskeln gewidmet. Dass der alte Wehrmachtsschlager „Lilli Marleen“ im Laufe der Jahrhunderte merkwürdige Mutationen durchlief - sowohl in der Melodie als auch im Text, mochte bis heute wirklich niemand richtig glauben. Mit von der Partie ist auch der pfiffige „Karneval der Tiere“ mit seinen versteckten Schlagern aus der Feder von Camille Saint-Saëns und Texten, die eine gewisse Ironie nicht verhehlen können.

Im Schumann-Jahr 2010 schließlich kam geFLÜGELTe WORTe nicht um den berühmten Zwickauer Meister herum. Seine nur allzu selten gespielten vierhändigen Werke, die Borota & Knebel unter Mitarbeit bei „Wiener Urtext“ veröffentlicht haben, erklingen vor einem staunenden Publikum immer wieder modern und berückend. Als kleines Bonbon ist ein von Joachim Draheim ergänztes Fragment als Uraufführung zu hören. Dass Schumann sich als Jugendlicher auch als begabter Schriftsteller outete ist heute nicht bekannt. Ein Fragment von ihm wird gelesen. Dazu kommt Musik aus dem gleichen Entstehungsjahr.

Das neue Programm von geFLÜGELTe WORTe ist Goethes FAUST. Hier werden alle Register des Machbaren gezogen. Musik von Klassik bis beinhartem Rock, die Handlung per Puppen- sowie echtem Schauspiel in allen Facetten von tränenrührenden Momenten bis hin zu derben Schenkelklopfern. Lassen Sie sich verzaubern vom alten Klassiker im modernen Gewand.